Das war Tag 4 in Berlin

Aufkleber an der Tür vom poropati

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!!! Das war eine der spannendsten Anreisen in die Hauptstadt für den Hamburger Teil unseres Teams. Der wassererprobte Dugong und Inga haben sich quasi durch Binnenmeere (riesige Pfützen) und Licht- und Toninstallationen (Gewitter mit Hagel) sowie die Windmaschine (Tornado) ihren Weg mit dem ICE gebahnt. Der ICE war einer der letzten, der Berlin mit nur einer leichten Verspätung von 90 Minuten und einer Umleitung erreicht hat. Später erreichte das Unwetter dann auch Berlin, aber dazu später.

Unsere Tour fing gleich spannend an. Am Platz vor der S-Bahn Sonnenallee gab es eine kurze Stärkung im Pi mit kreisrunder Pizza und ein Treffen mit Laura von der Uni in Karlsruhe, die unser Projekt für ihre Masterarbeit auseinandernimmt (Ihr könnt sie übrigens sehr unterstützen, wenn ihr ihre Umfrage ausfüllt…hier der Link) und uns begleitet hat. Und dann kam auch schon der charmante Reporter von FLUX FM, der sich über unsere Arbeit informieren und O-Töne einfangen wollte. Den direkten Link zur Sendung reichen wir nach.

unser Schild für Berlin: Size matters! Geschlossene Gesellschaft? Ouzo.Berlin ist groß und wir haben uns also auf Neu-Kölln konzentriert. Das stellte sich als brilliante Idee heraus, denn in den Kneipen und auf der Straße waren tolle Menschen unterwegs. Mit unseren drei  Themen auf dem Schild: „Size Matters!“, „Geschlossene Gesellschaft?“ und „Ouzo.“ sind wir auf interessierte Menschen getroffen. Und, na ja, ihr kennt den charmanten Dougong… er hat meist als erster das Eis gebrochen und war auf großer Knutsch-Tour. Sein Fazit: Berliner küssen gut… 🙂

Als #dugongorakel hat er auch wieder ins Volle getroffen. Unsere Orakelkunden waren sehr begeistert, dass er auf Wunsch ihr  Thema für den nächsten Tag „In die Tiefe gehen“, als auch die physischen Anforderungen „gerades Rückgrat bewahren“ mit einem charmanten „und es wird sehr gut laufen“ kommentierte. Sie hätten schließlich eine Tanzperformance zum Thema „innere Abgründe“ und viele Tanzfiguren, die Stabilität erfordern. Welche Karte das wohl war? Der „Buckelwal“ aus dem Quartett des Wissenschaftsjahres (Das Quartett des Dugong-Orakels, und noch viel mehr, gibt es kostenlos hier: Bestellformular (PDF) oder per Mail unter redaktionsbuero@wissenschaftsjahr.de).

Experimentell wurde es auch. André hatte die Zaubertasche voller neuer spannender Dinge. Vom Klassiker, dem Hören-Unter-Wasser-Experiment bis zur Versauerung der Meere als Experiment mit Rotkohlsaft gab es allerhand zum Staunen. Und vor allem Mitzumachen. Es wurde geblubbert wie wild.

Algensnacks hatten wir ebenfalls am Start. Diesmal sogar in der original Variante: frisch aufgebrüht im Hotel und dann zum Verzehr mitgenommen. Julias Meinung: riecht stark ist aber geschmacklich voll in Ordnung. Das fanden auch die mutigen Tester, die sich an Laminaria (Braunalge) und Irisch Moos (Rotalge) aus einer Sylter Algenzuchtfarm probierten. Die Algen werden normalerweise in erstklassigen Restaurants verzehrt. Wir haben also Luxus-Algen im Gepäck ;). Mehr dazu auch hier.

Einzig der Dugong ging leer aus, weil wir bisher noch keine Seegras-Quelle aufgetan haben. Sein persönlicher Lieblings-Snack… Sein Highlight: Knutschen mit Mann mit Bart. Den haben wir im Vorbeigehen auf der Straße kennengelernt, weil sich Bartträger unter sich einfach gut verstehen. Dabei ist unsere erste Tour-Frage herausgekommen, die wir in den nächsten Wochen beantworten werden.

Fazit: Wir hatten sehr viel Glück mit Berlinern und dem Wetter. Das Unwetter aus Hamburg hat uns die letzten Gäste in die Kneipe gespült, die sich doch lieber den Theorien und Experimenten mit Wasser im Innenraum auseinandersetzen wollten. Bis zum großen Finale des Ladenschlusses haben wir durchgehalten und allen Widrigkeiten getrotzt. Heute geht es weiter in Stralsund. Wir müssen unbedingt ins Ozeaneum bevor wir euch am Abend in den Kneipen der Stadt treffen! Auf gehts.

Text: CC-BY-SA 4.0, Inga Marie Ramcke für Plötzlich Wissen!

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