Das war Tag 2 in Mainz

Wir wissen ab sofort: Mainz ist voller toller Menschen. Und die sind überall. Wir haben das Rheinufer, einen Biergarten, eine Kneipe und zu guter Letzt Mainzer Marktfrühstück getestet. Immer den Empfehlungen der Einheimischen nach. Was sollen wir sagen?: Hat sich gelohnt! Mitten im Mainzer Becken, also quasi auf den Spuren des Urmeeres, waren wir dem Meer ganz nah.

Es ging mit Gesprächen am Rheinufer in der Nähe des zukünftigen Liegeplatzes der MS Wissenschaft los. Die erste Gruppe hat uns letztendlich durch ganz Mainz begleitet. Erst am Rhein-Ufer, dann in der letzten Kneipe des Abends und wir haben sie sogar beim Frühstück wiedergetroffen.

Vom Rhein ging es dann direkt in den: Biergarten. Auf dem Weg dorthin, haben wir festgestellt, dass Mainz eine Wissenschaftsstadt ist. Und das diesbezügliche Schild war in Kombination mit unserem Schild sehr fotogen.

Der Dugong Dilhan, Julia und Inga mit Schild vor einem Schild.

Der Biergarten übrigens auch. Wir habe gelernt in Mainz trinkt man im Biergarten Wein, was auch sonst? Allgemein sind die Mainzer sehr offen und freundlich und wir wurden direkt von der ersten Biergarten-Runde adoptiert. Andrés Akustik-Versuche, Julias Pups Geschichten, Ingas falsche Eier und das Dugong-Orakel mit den wunderschönen Karten des Wissenschaftsjahre Quartett, waren auch diesmal interessante Einstiegsthemen. Bilder vom Dugong-Orakel findet ihr in der Zusammenfassung des ersten Tages in Heilbronn. Zugegeben: Brausepulver und Algen zum Probieren sorgten ebenfalls für Interesse. Meere gehen halt auch durch den Magen. Wir haben an dem Tisch auch gleich viel gelernt, als das Thema Normalnull noch mal aufkam. Jemand meinte sich zu erinnern, dass das bei einer Tunnelbohrung zwischen zwei Ländern für den Bau einer kleine Rampe sorgte, weil unterschiedliche Normalnull angewendet wurden. Wir haben dazu noch nichts genaues gefunden werden aber weiter stöbern und euch Aufklären.  In unserer Gastfrage des Tages ging es darum, wann die Niederlande im Meer versinken.

Frage: Wann werden die Niederlande im Meer versinken?
Man kann uns immer Fragen stellen!

Nachdem wir auch die Hälfte unserer Vorräte an Meeresatlanten (übrigens mit tollen OER Materialien) zum Abschluss der ersten Runde an Interessenten verteilt hatten, ging es in der anderen Hälfte des Biergartens weiter. Natürlich nicht ohne vorher alle über den kommenden Science Slam im Museum für Antike Schiffahrt über Meere und Ozeane am Donnerstag zu bewerben. Julia tritt auf und freut sich über bekannte Gesichter! Direkt nach Julia kommt dann die MS Wissenschaft, die ab Freitag bis Sonntag vor Anker liegen wird, hinzuweisen.

Als die Lichter im Biergarten ausgingen, hatten wir nur noch ein Ziel: die Mainzelmännchen-Ampel (leider nicht gefunden, aber Julia kommt ja wieder und hat jetzt einen Spezialauftrag: Ampel finden!). Und ein zweites: Kneipe mit erster Gruppe finden. Das hat sehr gut funktioniert. In der Kneipe waren auch nach Zwölf noch Menschen und endlich gab es das Sambuca-Experiment. Quasi als Geburtstagsgeschenk, denn einer aus der Gruppe hat reingefeiert.

Eigentlich alle diese tollen Menschen die wir an diesem Abend kennengelernt haben, haben uns den gleichen Tipp gegeben, das Mainzer Marktfrühstück: der war Gold wert.

Experimente auf dem Mainzer Frühstücksmarkt
Experimente und Wein beim Mainzer Marktfrühstück

Was lautstärketechnisch für die Stimme ein graus war, war für die Informationsverbreitung ein Fest. So viele Menschen. Draußen. Blauer Himmel, gute Stimmung und illustre Getränke (nicht für uns, aber irgendwie waren alle locker drauf), und unser Schild sorgten auch hier für Aufmerksamkeit. Und wir kannten tatsächlich ein paar Gesichter, haben aber auch super viele neue Menschen kennengelernt.

Zusammenfassend: tolle Stadt! Ist definitiv eine Reise wert auch ohne Plötzlich Wissen!

Und jetzt auf nach Karlsruhe!

Tag 1 in Heilbronn könnt ihr hier nachlesen: Tag 1 in Heilbronn.

 

Das Quartett des Dugong-Orakels (und noch viel mehr) gibt es kostenlos hier: Bestellformular (PDF) oder per Mail unter

redaktionsbuero@wissenschaftsjahr.de

 

Text: CC-BY-SA 4.0, Inga Marie Ramcke für Plötzlich Wissen!

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