Das war Tag 7 in Bielefeld

mit freundlicher Genehmigung von ruthe.de

Wir waren am Freitag, den 4. August, in Bielefeld. Am Anfang der Tour hat unser Stargast der Witterung beständig getrotzt (es gab ziemlich kalten Wind, der sich im Laufe des Abends glücklicherweise gelegt hat) und ein paar unserer Experimente ausprobiert. Wer das war? Der Cartoon verrät es euch – wer nicht drauf kommt: Ralph Ruthe, der uns unterstützt, indem wir seine coolen Meerescartoons nutzen dürfen. Getestet wurden das niegelnagelneue Laser-Experiment! Und natürlich das Unter-Wasser-Hören-Experiment. Wir haben uns noch ein bisschen über Meerestiere aller Art gesprochen und sind dann ins Nachtleben von Bielefeld eingestiegen.

Unser erster Gast saß am Nebentisch und flirtete mit dem Dugong. Klar, dass der erstmal Knutschen und erst dann seine Kollegen vorstellen wollte. Nach einem erstaunten Gesicht nach dem Hörexperiment und einer kleinen Aufklärungsrunde zu unseren Schilderthemen, nämlich Ouzo, Pupse und falsche Eier zogen wir weiter.

Das Hörexperiment vorm ersten Kiosk.

Direkt gegenüber unserer ersten Kneipe lag ein Kiosk. Ein guter Ort, um sich ein Kaltgetränk zu besorgen und, wie wir feststellten, ein toller Ort, um supernette Bielefelder kennenzulernen. Der erste Gast kam gerade von einer Hochzeit und saß hier entspannt bei einem Kaltgetränk. Unser Glück, denn er und sein Kumpel experimentierten sich durch unsere Versuche und fragten uns Löcher zu unseren Themen in den Bauch. Sie wollten uns wegen der guten Unterhaltung sogar Trinkgeld geben. Das haben wir natürlich, im Gegensatz zu den begeisterten Komplimenten, nicht angenommen. Schön wars!

Ouzo für die Wissenschaft! Daran kann man erkennen, warum das Meer blau ist.

Auf unserem Weg zu unseren nächsten Kneipen gab es Inspiration durch lokale Meeres-Kunst am Ossi. Das ist eine Autobrücke mit einem Meeresmotiv-Graffitti, das wir auf dem Weg ins sogenannte Bermuda-Viereck passierten. Während wir über das Bermuda-Dreieck hier bereits einen ernsthaften Artikel geschrieben haben, war uns die Existenz eines Bermuda-Vierecks bislang nicht bekannt. Aber wir haben von euch dazugelernt (es handelt sich um vier Eckkneipen, die sich alle gegenüberliegen) und auch hier über Meeresthemen diskutiert und passende Dugong-Orakel-Kandidaten kennengelernt. Beim Dugong-Orakel liefert die Handpuppe eine Prognose aufgrund des Ziehens einer Karte aus dem Quartett des Wissenschaftsjahres (das gibt es kostenlos hier: Bestellformular (PDF) oder per Mail unter redaktionsbuero@wissenschaftsjahr.de). Und schwups gibt es Infos über die Geschehnisse der nächsten Woche – und en passant auch über Meerestiere. Aber nicht nur Voraussagen durch den Dugong gab es, wir haben den Ouzo ausgepackt, um zu zeigen, warum der Himmel und das Wasser blau sind (Experiment: Blauer Himmel, blaues Wasser?). Vor einer Kneipe haben wir einen Rosenverkäufer (wieder-)getroffen. Er wollte uns keine Rose verkaufen, sondern war neugierig auf unser Hörexperiment, dass wir ihm selbstverständlich auf Englisch erklärt haben.

Ein kleines Orakel-Spektakel am späten Abend.

Der Rückweg zum Hotel wurde dann länger als geplant – nur kurz an unserer Ursprungslocation vorbeilaufen, dachten wir. Aber zack: neue Leute, die wirklich alle (!) Experimente (die findet ihr übrigens alle unter unserem Reiter „Meer Wissen“ oder per Suchfunktion unten links auf der Seite mit dem Stichwort „Experiment“) sehen wollten. Das war supernett. Es gab auch hier noch positive Zukunftsprognosen dank des charmanten Dugongorakels. Ein Gruppenmitglied zieht demnächst nach Hamburg, klar, dass es da geschickt ist zu wissen, was die Meere und Ozeane ihm über die nächste Woche verraten…

Warum taugt nur Meersand für Beton?
„Warum taugt nur Meersand für Beton?“

Auf dem endgültigen Rückweg (jetzt aber!) kamen wir dann doch noch mal mit einer weiteren Gruppe Männer ins Gespräch (tja, also doch nicht ganz.. 😉 ). Sie waren sehr an unserem Schild interessiert. Als wir erklärten, was wir in Bielefeld machen und das wir kein Junggesellenabschied sind (da war es wieder… :)) fragten sie uns Löcher in den Bauch. Und tatsächlich gab es auf den letzten 300m bis ins Hotel dadurch noch eine Meeresfrage, die wir in den nächsten Wochen beantworten werden.

 

Text: CC-BY-SA 4.0, Inga Marie Ramcke für Plötzlich Wissen!

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