Das war Tag 15: Plötzlich Wissen! in Berlin und auf der Ocean Plastics Lab Ausstellung

Am Wochenende waren wir endlich mal wieder alle zusammen in Berlin unterwegs. Unser Start der Tour auf dem Gelände der Kulturbrauerei bescherte uns sehr nette Gäste, die, so wie wir, den Biergarten besuchten. Bei mittlerer Temperatur so um die 14 Grad passte am besten unser “Unter Wasser hören”-Experiment über die leicht klammen Finger. Und der Dugong schnackte alle Kinder an, damit die Plastikmüll-Ausstellung von Julia, aka “Ocean Plastics Lab” (die noch bis zum 29.10.18 auf der Spree an der Haltestelle Friedrichstraße zu sehen ist!) auch von jungen Menschen gut besucht wird. Wegen zunehmender Kälte und Dunkelheit gerieten wegen Neugierde auf eine wunderbare Fotoausstellung des Berufsverband freier Fotografen. Wenn alle Ausstellungen so gut sind wie die, können wir sie nur empfehlen. Vor allem auch, weil die Fotografen selbst sofort in Gespräche und Experimente verwickelt wurden und aus dem Staunen nicht mehr herauskamen.

Julia und das Cloud-Tank Experiment

Und wir kamen aus dem Experimentieren nicht mehr heraus, denn praktischerweise gab es vor Ort eine Bar, die uns mit Gläsern und Wasser versorgte. So kamen unser Experiment zur Veranschaulichung der Versauerung der Meere und auch Cloud-Tank – Hollywood im Glas zu Geltung. Letzteres dürfte alle Fotografen und Special-Effect Leute sowieso interessieren. Die unterschiedliche Dichte von Wasser ist schon was Feines und sieht super aus! Einfach mal nachmachen. Die Anleitung gibt es hier.

Julia mit dem Cloud-Tank Experiment, die BFF Fotoausstellung im Hintergrund

Nach einer kurzen Führung durch die Ausstellung – und dem Bestaunen eines sehr gelungenen Oktopus-Bildes! – haben wir uns weiter auf den Weg durch die Bars im Prenzlauer Berg gemacht, um mehr Leute über Ocean Plastics Lab-Ausstellung und Meere und Ozeane zu euch zu bringen.

Was sollen wir sagen? Es hat gut geklappt. Wir waren nicht nur in Kneipen, sondern auch in einem Käseladen! Es roch so lecker… Unser letzter Halt der Tour war natürlich die Kneipe mit dem illustren Namen “Bad Fish”, in der wir nach einiger Zeit von den ersten Menschen gefunden wurden, die unsere Tour auf Twitter mitgetrackt hatten. Eine echte Schnitzeljagd ging für sie zu Ende und die Experimente fingen an. 🙂

Der Dugong orakelt im badfish

Der Dugong orakelte freudig für die Kommunikations-wissenschaftlerinnen am Nebentisch und kann sich, wegen Verzauberung durch die Damen, an nix mehr erinnern. Aber es passte gut auf die aktuelle und kommende Wochensituation. Und das ist ja das Wichtigste.

Das Wetter am Sonntag hatte mit dem am Samstag dann nichts mehr zu tun. Strahlender Sonnenschein, passend zur Ausstellungseröffnung. Das Schiff liegt so, dass man immer in der Sonne stehen kann.

Der Dugong vor dem “Ocean Plastics Lab” in Berlin auf der Spree

Und die Exponate tun ihr übriges. Es gibt drei Themenbereiche auf dem Schiff, dem jeweils ein Überseecontainer mit Exponaten, teilweise zum Mitmachen!, gewidmet ist. Im ersten Container  ist unser aktuelles Müllproblem zu sehen. Wir haben dazu mal eine Frage erhalten und ein Video gedreht, das findet ihr hier. Im zweiten Container wird die Wissenschaft rund um das Plastikproblem erläutert und im dritten seht ihr, welche Lösungsansätze gerade verfolgt werden und wie ihr selbst aktiv werden könnt. Wir waren mehrere Stunden auf dem Schiff, aber selbst wenn ihr nur 10 Minuten von eurer Mittagspause abzwacken könnt, lohnt es sich!

Wir hoffen, dass wir bald wieder für euch auf Tour sind und noch viele Schnitzeljagden folgen. Bis dahin: besucht noch bis zum 29.10.18 das Ocean Plastics Lab am Bahnhof Friedrichstraße auf dem Schiff! Ahoi!

Und hier noch der Twitter-Moment für unsere Tour durch Berlin:

Text: CC-BY-SA 4.0, Inga Marie Ramcke für Plötzlich Wissen!

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